Und wieder eine Folge aus der Reihe “Ich mache immernoch die schönsten langen Blogpost-Überschriften”. Aber ehrlich. Hat einer ‘ne Idee, was der beabsichtigte Geschmack der braunen Skittles ist? Cola? Braune Orange? Schwarze Ananas?
Wer wie ich ein Kind des ehemaligen ostdeutschen Arbeiter- und Bauernstaates ist, weiss wie schön es ist in einer Obstabteilung im Supermarkt zu stöbern. Das war vor 20 Jahren nicht anders als heute. Es gibt immer wieder neue Sachen zu entdecken. Und wenn man genug Altstoffe gesammelt hat, leistet man sich auch mal was Schönes.
Hm was soll ich sagen: sehen zuerst aus wie überdimensionale Darmbakterien, wenn man sie schält, fassen sie sich an wie Gallenblasen und wenn man sie sich traut zu essen, schmecken sie wie zähe Weintrauben mit überdimensionalen Kern. Kurz: wenn ich mal kein Feuer hab’ um mein Geld zu verbrennen, kauf’ ich mir ‘n paar Kilo davon.
Ich erinnere mich an Ulli’s wunderschönen Geburtstag in Hamburg, mit Besuch im Varieté – mit großartigen Artisten. Die waren klasse, aber dieser junge Mann ist… ach, seht selbst!
Mein guter Freund Nils schlug vor, mal wieder auf ein Konzert zu gehen, und ganz überraschend nannte er den Namen Clueso. Ich wusste ehrlich gesagt überhaupt nicht, dass er auf dem Hessentag spielt, deshalb war die Überraschung sogar noch größer. Ich hatte schon eine ganze Zeit nichts mehr von ihm gehört, oder gar mitbekommen, dass sein neues Album bereits seit fast 3 Monaten auf dem Markt ist. So war der Vorschlag, und die Einladung, auf das Konzert zu gehen auch eine kleine Fahrt ins Blaue, weil ich nicht wirklich wusste, was zu erwarten war.
Und was soll ich sagen: Mensch, der Mann hat sich weiterentwickelt. Von der Vorband der Fanta 4, wie ich ihn einmal sah, über den astreinen Club-Musiker zu einem Typen, der ganz souverän auf einer Open-Air-Bühne mal so eben mehrere Tausende Menschen ins Feiern versetzt. Die neuen Songs sind ziemlich gut, werden sie doch langsam teilweise etwas Electro-lastig (zumindest auf der Bühne) – und das mag ich. Sie haben mittlerweile auch einen weiteren Käufer im iTunes Store gefunden. Großartig!
Kurz zur Vorband: Gesehen habe ich nur Philipp Poisel, ich meinte zunächst, der Name sagte mir was, aber ähäh. Der Junge mit der Gitarre ist hörenswert, kein Titel war wirklich doof, die Texte, sofern man sie verstehen konnte, sind ähnlich abgefahren wie die von Clueso und die Musik ist in kein Genre so richtig einzuordnen – cool. Allerdings, wie ich sagte, singt er bei der Live-Performance recht undeutlich. Schade. Aber ich hör’ mal ins Studioalbum und denke, ich werde es mögen.
Wer mein Blog schon länger kennt, der weiss auch, dass es mal Zeiten gab, zu denen der Autor so richtig sportlich war. Aufgrund der vor ca. 3 Jahren zugezogenen Computerspielesucht gibt es dummerweise immer recht wenig Zeit für körperliche Ertüchtigung, also zumindest nehme ich sie mir nicht oder bin schlichtweg zu faul.
Hin und wieder raffe ich mich dann doch mal auf (wer kann bei dem schönen Sommerwetter schon widerstehen) und schwing mich auf’s Rad – in der Hoffnung, ich könne das ein oder andere angefressene Pfund wieder verlieren – habe ich schließlich doch schon einmal geschafft (auch wenn ich da noch etwas jünger war).
Das Schöne an der Sache ist ja dann auch, dass man bei jeder Tour mit dem Rad erst mitbekommt, wie Frankfurt sich entwickelt und dass man auch mal eine andere Perspektive auf die Stadt bekommt. Nun muss ich es nur noch wieder schaffen, den bösen Schweinehund etwas öfter zu besiegen …
… und nun wird wieder geschafft. Schon seltsam, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass im Urlaub die Zeit grundsätzlich viel schneller vergeht. Mag ja vielleicht daran liegen, dass man bis in die Puppen ausschlafen kann und eigentlich so gut wie nie auf die Uhr schaut.
Zurückblickend möchte ich sagen, dass die letzten 12 Tage mäßig entspannend waren und ich selbstverständlich nicht das geschafft habe, was ich mir im Vorfeld vornahm. Dafür haben Paul und ich uns wenigstens mal wieder etwas an der frischen Luft aufgehalten, wir haben meine Eltern und gute alte Freunde getroffen und ich war zum ersten Mal in diesem Jahr in einem See baden. So richtig mit kaltem Wasser und so.
Gestern und vorgestern sind wir sogar mal mit dem Fahrrad unterwegs gewesen – Sport! – Und anschliessend gab’s die passende Belohnung. Mannomann, die haben echt leckeres Eis da xD
um der Unsitte, sich nach übermäßigem Alkoholgenuß in unser schönes Stadtgrün zu übergeben, entgegenzuwirken, hat sich das Pulse am kommendem Samstag bereiterklärt, eine einfache jedoch bewährte Entsorgungslösung auf der hauseigenen Bühne bereitzustellen.
… und schon wieder weg. Fūr ein paar Tage jedenfalls. Endlich wieder etwas Urlaub. Und den verbringe ich teilweise im östlichen Teil der Republik. Und dann schaffe ich es auch, Stefan endlich sein Foto zu schicken. Oops.