Heute mal ein kleiner Geheimtipp für Frankfurter, weil ich mittlerweile so begeistert bin, dass ich ihn verraten muss und weil mir meine Leser ja auch am Herzen liegen. Heute mittag war ich da – und werde es wieder tun.
Für ein gutes Steak muss man in Frankfurt nicht unbedingt jedes Mal in den sündhaft teuren Ivory Club gehen, man muss auch nicht immer die furchtbare Bedienung im Buffalo oder überteuerte Schuhsohlen im Maredo über sich ergehen lassen, nein, es geht auch besser und unkomplizierter, wenn’s denn einfach nur zum Mittagessen sein soll.
Im Karstadt auf der Zeil findet man im ersten Untergeschoss bekanntlich die Gourmetabteilung. Und dort gibt es auch eine großartige Metzgerei mit angeschlossenem “Steak Point”. Man schaut sich einfach das schönste Stück Steak an der Theke aus und lässt es sich dann vor seinen Augen professionell zubereiten. Zwar sitzt man an einem hohen Tresen, aber dafür gibt es neben dem Steak leckere Beilagen, Salate, großartige Weine und das zu einem unschlagbaren Preis. Da gibt’s ein 250g Ochsenfilet mit Zubereitung, Beilagen und Wein schon mal für 18 Euro.
Also: probiert’s mal aus, wenn Ihr am Samstag auf der Zeil unterwegs seid. Ein derart günstiges und dennoch hochwertiges und leckeres Essen werdet Ihr in Frankfurt kaum woanders finden. Denn die Döner schmecken hier sowieso nicht.
Vor 10 Jahren ging ich das erste mal in Frankfurt zu meiner neuen Arbeitsstelle. Obwohl in meiner Branche recht unüblich, war es damals der gleiche Job wie heute. Das wurde auch seitens meines Brötchengebers bemerkt.
Mein guter Freund Nils schlug vor, mal wieder auf ein Konzert zu gehen, und ganz überraschend nannte er den Namen Clueso. Ich wusste ehrlich gesagt überhaupt nicht, dass er auf dem Hessentag spielt, deshalb war die Überraschung sogar noch größer. Ich hatte schon eine ganze Zeit nichts mehr von ihm gehört, oder gar mitbekommen, dass sein neues Album bereits seit fast 3 Monaten auf dem Markt ist. So war der Vorschlag, und die Einladung, auf das Konzert zu gehen auch eine kleine Fahrt ins Blaue, weil ich nicht wirklich wusste, was zu erwarten war.
Und was soll ich sagen: Mensch, der Mann hat sich weiterentwickelt. Von der Vorband der Fanta 4, wie ich ihn einmal sah, über den astreinen Club-Musiker zu einem Typen, der ganz souverän auf einer Open-Air-Bühne mal so eben mehrere Tausende Menschen ins Feiern versetzt. Die neuen Songs sind ziemlich gut, werden sie doch langsam teilweise etwas Electro-lastig (zumindest auf der Bühne) – und das mag ich. Sie haben mittlerweile auch einen weiteren Käufer im iTunes Store gefunden. Großartig!
Kurz zur Vorband: Gesehen habe ich nur Philipp Poisel, ich meinte zunächst, der Name sagte mir was, aber ähäh. Der Junge mit der Gitarre ist hörenswert, kein Titel war wirklich doof, die Texte, sofern man sie verstehen konnte, sind ähnlich abgefahren wie die von Clueso und die Musik ist in kein Genre so richtig einzuordnen – cool. Allerdings, wie ich sagte, singt er bei der Live-Performance recht undeutlich. Schade. Aber ich hör’ mal ins Studioalbum und denke, ich werde es mögen.
Wer mein Blog schon länger kennt, der weiss auch, dass es mal Zeiten gab, zu denen der Autor so richtig sportlich war. Aufgrund der vor ca. 3 Jahren zugezogenen Computerspielesucht gibt es dummerweise immer recht wenig Zeit für körperliche Ertüchtigung, also zumindest nehme ich sie mir nicht oder bin schlichtweg zu faul.
Hin und wieder raffe ich mich dann doch mal auf (wer kann bei dem schönen Sommerwetter schon widerstehen) und schwing mich auf’s Rad – in der Hoffnung, ich könne das ein oder andere angefressene Pfund wieder verlieren – habe ich schließlich doch schon einmal geschafft (auch wenn ich da noch etwas jünger war).
Das Schöne an der Sache ist ja dann auch, dass man bei jeder Tour mit dem Rad erst mitbekommt, wie Frankfurt sich entwickelt und dass man auch mal eine andere Perspektive auf die Stadt bekommt. Nun muss ich es nur noch wieder schaffen, den bösen Schweinehund etwas öfter zu besiegen …
… und nun wird wieder geschafft. Schon seltsam, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass im Urlaub die Zeit grundsätzlich viel schneller vergeht. Mag ja vielleicht daran liegen, dass man bis in die Puppen ausschlafen kann und eigentlich so gut wie nie auf die Uhr schaut.
Zurückblickend möchte ich sagen, dass die letzten 12 Tage mäßig entspannend waren und ich selbstverständlich nicht das geschafft habe, was ich mir im Vorfeld vornahm. Dafür haben Paul und ich uns wenigstens mal wieder etwas an der frischen Luft aufgehalten, wir haben meine Eltern und gute alte Freunde getroffen und ich war zum ersten Mal in diesem Jahr in einem See baden. So richtig mit kaltem Wasser und so.
Gestern und vorgestern sind wir sogar mal mit dem Fahrrad unterwegs gewesen – Sport! – Und anschliessend gab’s die passende Belohnung. Mannomann, die haben echt leckeres Eis da xD
… und schon wieder weg. Fūr ein paar Tage jedenfalls. Endlich wieder etwas Urlaub. Und den verbringe ich teilweise im östlichen Teil der Republik. Und dann schaffe ich es auch, Stefan endlich sein Foto zu schicken. Oops.